Magnesium und Vitamin K

Oktober 19, 2017

Magnesium, das Leitmineral in unserem Körper

Magnesium ist das wichtigste Kation (also ein positiv geladenes Teilchen, Mg2+) neben Kalium in allen lebenden Zellen. Es hat eine wichtige Bedeutung für unsere Muskeln, Zellen und der Energiegewinnung. Zudem trägt es zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei unMagnesiumd trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Erschöpfung bei. Außerdem trägt es zur Erhalt normaler Knochen und Zähne bei.

Magnesium in Kombination mit Vitamin K sorgt für ein gesundes Herz, Muskel, Nerven und Knochen. Hierbei ist Magnesium der Antrieb für Muskeln und Nerven und Vitamin K der Regulator von Calcium im Blut und Knochen.

Magnesium-Citrat besonders bioverfügbar

In einer Studie von Marakis und Walker wurde die Bioverfügbarkeit der Magnesiumverbindungen Magnesiumoxid und Magnesiumcitrat verglichen. Magnesiumcitrat führte sowohl bei chronischer (60 Tage) wie auch akuter (24 Stunden) Therapie in einer Dosierung von 300 mg/Tag zu einem signifikanten Anstieg der Magnesiumkonzentration im Serum. Außerdem zeigte es die beste Bioverfügbarkeit. Auch der Magnesiumgehalt im Speichel sowie die Magnesiumausscheidung über die Niere nahmen unter Magnesiumcitrat deutlich zu.

Magnesium reduziert den Calciumeinstrom in die Muskel- und Nervenzellen und leitet diese in die Knochen und Zähne. Somit bewirken sie einen entspannenden Effekt auf die Muskulatur und Nerven.

Vitamin K bewirkt Wunder: Kalzium wandert aus den Arterien und dem Blut zurück in die Knochen.
Diese Gegenspieler bedingen einander, sie müssen im richtigen Verhältnis im Menschen vorhanden sein, erst dann wird das Calcium zu den richtigen Orten geleitet. Magnesium

Magnesium – Jeder Mensch benötigt es

Es lockert die Sportlermuskulatur und hilft bei Diabetes. Des Weiteren wirkt es entspannend und entzündungshemmend. Außerdem ist es am Muskelaufbau und an der körpereigenen Eiweißproduktion beteiligt. Es erhöht zudem noch die Leistungsfähigkeit.

 

Magnesiummangel

Bei einem Mangel ist man besonders empfindlich für Stress und hat eine beeinträchtigte Schlafqualität. Zudem liegen Symptome wie Müdigkeit und Muskelkrämpfe vor. Außerdem können Folgen Unruhe und Angstzustände sein. Des Weiteren treten Konzentrationsprobleme und depressive Stimmungen auf. Von der Durchschnittsbevölkerung leiden 15% in Deutschland an einem Mangel.

 

September 30, 2015

Magnesium für chronisch Kranke

Viele Menschen leiden unter chronisch entzündlichen Krankheiten, doch wissen Sie nicht, dass in jedem Fall eine MigräneNahrungsergänzung mit Magnesium helfen könnte. Die Ernährung muss einfach magnesiumreich gestalten werden.
Magnesium wirkt hier leicht entzündungshemmend und  besonders bei Kranken oft mangelhaft vorhanden. Ein langfristiger Magnesiummangel macht eindeutig anfälliger für einige konkrete Krankheiten. Dazu gehören unter anderem die viel verbreitete Krankheit Tinnitus, Migräne oder Muskelverspannungen.
Studien zeigten sogar, dass ein Mangel des Stoffes über einen langen Zeitraum zu Herzinfarkten, Schlaganfällen oder sogar zu Herzrhythmusstörungen führen kann.

Das entzündungshemmende Magnesium

Einer der wirksamsten und bekanntesten Mineralstoffe mit weitreichenden Auswirkungen ist Magnesium. Durch Ihre außergewöhnlichen entzündungshemmenden Eigenschaften, konnte Magnesium schon vielen Menschen eine große Hilfe sein, die lieber auf die gefährlichen und teilweise unvorhersehbaren Nebenwirkungen pharmazeutischer Entzündungshemmer verzichten wollen.

Magnesium – 100 Milligramm mehr hemmt Entzündungen

Eine Studie fand heraus, dass eine Einnahme von 100 Milligramm mehr am Tag, die Konzentration bekannter Entzündungsindikatoren im Körper – wie zum Beispiel CRP C-reaktives Protein(1), TNF (Tumornekrosefaktor(2)) und IL6 (Interleukin-6(3)) sank. Dies Bedeutet, dass Magnesium eine große Rolle bei der Hemmung von Entzündungen spielt und so gezielt gegen chronische Krankheiten eingesetzt werden kann.

Magnesiumreiche ErnährungAusgewogene Ernährung

Um Entzündungen oder chronischen Krankheiten den Kampf an zu treten ist eine magnesiumreiche Ernährung sehr wichtig. Die bewusste Ernährung sollte dann aus qualitativ hochwertigen Lebensmitteln, die biologisch angebaut worden sind, bestehen. Davon gibt es Zahlreiche Lebensmittel mit dem höchsten Magnesiumgehalt, wie die Amaranth, Quinoa, Meeresalgen, Kürbiskerne, Mohn, Sonnenblumenkerne, Mandeln und die Sango Meereskoralle.
Außerdem ist Magnesium in Hafer, Dinkel, Hirse und Vollkornreis enthalten. Magnesiumreiche Gemüse sind grüne Blattgemüse wie Mangold, Spinat, Brennnessel und Portulak sowie Kräuter wie Basilikum, Majoran und Salbei.
Außerdem Hülsenfrüchte wie Bohnen, Erbsen, Linsen und Sojabohnen sowie reiner Kakao und Ingwer. Das Problem liegt also nicht darin, dass es keine magnesiumreichen Lebensmittel mehr gäbe, sondern in der Gewohnheit der Menschen, alles Mögliche zu essen, nur nicht die aufgezählten Lebensmittel.