Magnesium und Vitamin K

April 5, 2018

Übungen gegen Muskelschmerzen

Langes Sitzen und Bewegungsmangel sowie einseitige Bewegungsabläufe behindern das natürliche Zusammenspiel von Sinneswahrnehmung und Bewegungsabläufen, worunter Geschicklichkeit und Reaktionsvermögen leiden. Obwohl körperliche Beschwerden eher mit Berufen mit vorwiegend sitzenden Tätigkeiten in Verbindung gebracht werden, können tatsächlich alle Branchen von derartigen Problemen betroffen sein. Besonders oft aber klagen Büroarbeiter und Kraftfahrer aufgrund falscher Körperhaltung und wenig Bewegungsausgleich über Verspannungen und Schmerzen im Nacken-, Schulter- und Rückenbereich. Aber auch falsche Bewegungen beispielsweise bei Fließbandarbeit oder beim Tragen schwerer Gegenstände können zu Rückenschmerzen oder Muskelschmerzen führen.

Bei fehlendem Training des sensomotorischen Systems lassen die entsprechenden Fähigkeiten mit dem Alter nach. Um diesem Prozess effektiv entgegenzuwirken, ist es ratsam, früh mit entsprechenden Übungen zur Verbesserung der Sensomotorik zu beginnen. Die folgenden, einfachen Übungen helfen, Schmerzen vorzubeugen und die Geschicklichkeit zu fördern. Das einzige, was Sie zum Ausführen benötigen, ist eine unebene oder nachgebende Unterlage, wie beispielsweise ein gefaltetes Handtuch oder eine Yogamatte.

Übung 1

Stellen Sie sich mit gestreckten Beinen auf die Unterlage. Nun strecken Sie das linke Bein nach hinten in die Luft und beide Arme weit nach vorne, sodass Ihr Bein, Rücken und Arme eine waagerechte Linie bilden. Wichtig hierbei ist es, auf einen geraden Rücken zu achten. Halten Sie die Position 30 Sekunden lang, danach wechseln Sie das Bein. Die Übung wiederholen Sie 5-mal.

Übung 2

Als erstes legen Sie sich mit dem Bauch auf den Boden. Die Beine sind gestreckt und die Unterarme liegen angewinkelt auf der Unterlage. Nun stützen Sie sich mit den Unterarmen ab und heben den kompletten Rumpf an, sodass der Abstand zwischen Boden und Knien 15 Zentimeter beträgt. Der Rücken bleibt gestreckt und gerade. Halten Sie diese Position 20 Sekunden lang und wiederholen Sie die Übung nach jeweils kurzen Pausen 5-mal.

Übung 3

Stellen Sie sich mit gestreckten Beinen und einem geraden Rücken auf die Unterlage. Nun heben Sie das linke Bein so weit wie möglich nach links vom Körper ab und lassen beide Beine gestreckt. Die Position wird 20 Sekunden gehalten und erfordert 5 Wiederholungen. Wechseln Sie jedes Mal das Bein.

Übung 4

Legen Sie sich auf den Rücken. Der Kopf liegt auf dem Boden und die Arme ausgestreckt am Körper mit den Handflächen auf dem Boden. Winkeln Sie die Beine an, sodass die Füße schulterbreit mit der Fußsohle auf der Unterlage stehen. Nun heben Sie ihr Becken an, beachten Sie, dass zwischen Brust und Knie eine Gerade entstehen muss. Halten Sie die Position 10 Sekunden lang und senken den Körper langsam ab, bis Sie am Boden angekommen sind. Wiederholen Sie diese Übung 5-mal.

Übung 5

Stellen Sie sich hüftbreit mit dem rechten Bein auf die Unterlage und legen Sie die Arme an. Nun beugen Sie die Knie um 90 Grad und senken das Gesäß mit geradem Oberkörper nach hinten ab. Gleichzeitig bewegen Sie die Arme nach oben über die Schulter. Strecken Sie danach den Körper hoch in die Gerade. Wiederholen Sie dies 20-mal und wechseln danach das Bein. Die Übung erfordert insgesamt drei Durchgänge.

 

Sollten trotz der täglichen Übungen die Beschwerden weiterhin bestehen, empfehlen wir Ihnen Magnesium Komplex gegen die Schmerzen. Da Magnesium den Calciumeinstrom in die Muskel- und Nervenzellen reduziert und diesen in die Knochen und Zähne leitet, bewirkt es einen entspannenden Effekt auf die Muskulatur und Nerven. Dank Magnesium Komplex und täglichen Übungen werden Ihre Rückenschmerzen schon bald der Vergangenheit angehören.

 

Juni 30, 2016

Magnesium gegen Rückenschmerzen

Rückenschmerzen treten inzwischen immer häufiger auf.

Massagen helfen ähnlich wie Magnesium

Auch Massagen können bei verkrampfte Muskeln helfen

Über die Hälfte der Einwohner Deutschlands berichtet, mindestens einmal jährlich von Schmerzen betroffen zu sein, die den Betroffenen fast bewegungsunfähig machen können. Häufig treten die Schmerzen im unteren Rücken im Bereich der Lendenwirbelsäule sowie der Nacken- und Schulterregion auf. Bei einem Hexenschuss treten dann aufgrund von akuten Muskelverkrampfungen extreme Schmerzen auf, die heftige Beschwerden verursachen.

In über 90% der Fälle ist die Wirbelsäule unbeschädigt, der Schmerz beruht somit auf einer unspezifischen funktionellen Störung. Hängen die auftretenden Schmerzen mit verkrampften Muskeln zusammen, weil sie direkt dadurch verursacht werden oder aber die verkrampften Muskeln das Erscheinungsbild der Rückenschmerzen verstärken, dann kann eine vermehrte Zugabe von Magnesium helfen.

Gerade im fortschreitenden Alter kommt es immer häufiger zu Muskelkrämpfen. Es kann theoretisch jeder Muskel betroffen sein.

Wie hilft Magnesium?

Magnesium unterstützt die Entspannung der Muskeln und lindert dadurch effektiv akute Schmerzen. Das hat den Vorteil, dass die Schmerzen nicht nur übertüncht, sondern tatsächlich gemildert werden. Wichtig ist bei der Einnahme von Magnesium der Blick darauf, in welcher Form das Magnesium vorliegt. Unser Körper kann nur einen gewissen Prozentsatz des zugeführten Magnesium verwerten. Optimal funktioniert die Absorption des wichtigen Mineralstoffs, wenn es in der Form Magnesiumcitrat vorliegt. Je hochwertiger das Magnesium dabei gewonnen wird, desto eher zeigt sich eine positive Wirkung.

Bei einem anhaltenden Magnesiummangel muss ein Arzt konsultiert werden, da Magnesiummangel ein Anzeichen schwerwiegender Nierenprobleme sein kann!

Noch ein Tipp bei Rückenschmerzen:

Übrigens sollten Sie bei Rückenschmerzen darauf achten, nicht zu oft und nicht zu lange in eine Schonhaltung zu verfallen. Lange Bettruhe ist tabu. Versuchen Sie, sich soweit es bewegungstechnisch und schmerztechnisch möglich ist, leichten Ausdauersport zu betreiben, selbst wenn es nur kurze Spaziergänge sind. Bewegen Sie sich dabei vorsichtig und moderat, aber bewegen Sie sich. Bewegung ist wichtig bei RückenschmerzenSo verhindern Sie ein unbewusstes Anspannen der Muskeln. In der Schonhaltung hingegen passiert es schnell, dass zuviel Schonung zu einer Muskelanspannung führt, die die Schmerzen verschlimmert.

Magnesium hilft gegen die unbewusste Anspannung und ermöglicht es Ihnen somit, schneller wieder das Leben ohne Schmerzen zu genießen.

August 12, 2015

Osteoporose

Ab einem bestimmten Alter leiden viele Menschen an den Folgen von Osteoporose, auch Knochenschwund genannt. Frauen haben ein höheres Risiko an Osteoporose zu erkranken als Männer, denn Frauen haben dünnere Knochen als Männer und sie leiden nach den Wechseljahren an einem Östrogenmangel. Ab dem 50. Lebensjahr sind schon viele an Osteoporose erkrankt und erleiden des Öfteren Knochenbrüche. Doch was genau ist Osteoporose?
Bei Osteoporose handelt es sich um eine Schwächung des Knochengefüges, die durch einen niedrigen Mineralsalzgehalt im Körper auftreten kann. Osteoporose kann auch durch Erkrankungen an den Nieren, der Leber und des Darms entstehen. Durch die geringere Knochendichte, kommt es vermehrt zu Knochenbrüchen. Oftmals kommt es schon bei geringer Krafteinwirkung zu Brüchen an dem Oberschenkelhalsknochen, den Wirbeln und dem Arm.

Was passiert bei Osteoporose?

Es werden zu viel Knochensubstanz und die Knochenstruktur abgebaut. Ab dem 30. Lebensjahr setzt ein Abbau der Knochenmasse um etwa 1% pro Jahr ein, aber durch die Osteoporose wird mehr Knochenmasse abgebaut. Deshalb können bei alltäglichen Belastungen die Knochen brechen.

Symptome und FolgenRückenschmerzen

Das problematische an Osteoporose ist, dass es zunächst symptomlos ist und die Betroffenen schon seit Jahren daran erkrankt sind. Bemerkbar macht es sich zuerst im Rücken. Betroffene leiden an Rückenschmerzen oder an einem Schwächegefühl im Rücken. Irgendwann kommt es dann zu einem Knochenbruch, der sehr plötzlich auftritt und bei dem zunächst keine Ursache gefunden werden kann. Der Rücken wird besonders beansprucht, denn mehrere Wirbel sacken bei einem Bruch in sich zusammen, verformen sich und verlieren an Höhe. Dadurch verkürzt sich der Rücken, es kommt zu einem Rundrücken. Der  Rundrücken verursacht Sodbrennen, Atemnot und Kurzatmigkeit.

Was kann man zur Vorbeugung tun?

Zwei Nährstoffe sind zur Vorbeugung von Osteoporose essentiell. Dabei handelt es sich um Magnesium und Vitamin K. Vitamin K spielt eine wichtige Rolle im Knochenstoffwechsel, in dem es für die Synthese von Osteocalcin benötigt wird. Dieses Protein befindet sich ausschließlich in den Knochen und wir für die Bildung, den Umbau und die Reparatur des Knochens benötigt. Bei Knochenbrüchen wirkt es wie eine Proteinmatrix, auf der sich das Calcium auskristallisiert. Studien an Betroffenen, die an Osteoporose leiden, haben bewiesen, dass mit der Zufuhr von Vitamin K der Calciumverlust reduziert wird. Eine erhöhte Aufnahme von Vitamin K wird empfohlen, wenn eine beschleunigte Knochenbildung, wie bei Osteoporose, erwünscht ist. Vitamin K kommt häufiger in Gemüse vor, weshalb viele Menschen an einem Mangel leiden. Die übliche Dosierung von Vitamin K liegt bei 200 bis 300 Mikrogramm.  Bei den biochemischen Reaktionen in den Knochen spielt Magnesium eine große Rolle. Die Phosphatase, die an der Bildung von Calcium beteiligt ist, wird durch Magnesium aktiviert. Außerdem wird mit Hilfe von Magnesium Vitamin D in seine biologisch aktive Form Vitamin D3 umgewandelt. Bei einer niedrigen Magnesium-Konzentration im Blut existiert eine nicht normale Kristallbildung in den Knochen. Das bewirkt ein höheres Risiko für Knochenbrüche. Ein Magnesiummangel tritt weltweit in Erscheinung und betrifft alle Menschen. Magnesium ist zu großen Mengen in Milch, Fleisch, Leber, Obst, Vollkornprodukten und Gemüse enthalten. Die tägliche Dosierung liegt bei 300 bis 500 Milligramm.

Zusammenfassend lässt sich schreiben, dass viele Menschen an Osteoporose leiden und noch viele daran erkranken werden. Die Folgen dieser Erkrankung sind für den menschlichen Körper verheerend und beeinträchtigen das Leben in hohem Maß. Vorzeitige Osteoporose kann mit Magnesium und Vitamin K verhindert werden.