Magnesium und Vitamin K

Oktober 6, 2015

Magnesiummangel bei Diabetiker

DiabetesDie am häufigsten vermiedenen Produkte von Diabetiker sind vor allem Vollkornprodukte, Nüsse und Hülsenfrüchte. Leider sind ausgerechnet diese Produkte sehr Magnesiumreich. Außerdem wird Magnesium bei Diabetikern vermehrt über die Nieren ausgeschwemmt. Deshalb ist das häufigste Problem bei Diabetiker, der Mangel an Magnesium. Eine Studie belegte zudem, dass rund 88% der insulinpflichtigen und 85% der der nicht-insulinpflichtigen Patienten, schlechte Magnesiumwerte im Blutserum hatten.
Dieser Mangel tritt sehr häufig bei Diabetiker auf. Leider wird er selten ernst genommen, wodurch der Krankheitsverlauf von Diabetes stark gefördert wird. Zudem können diabetische Folgeschäden auftauchen. Diese Folgeschäden können fatal werden. Es können Stoffwechselstörungen an Herz und Blutgefäßen auftreten. Außerdem fördert es entzündliche Prozesse, die wiederum die Gefäßwände schädigen. Das wichtige Mineral verbessert auch die Wirksamkeit von Insulin, ein Mangelzustand schadet dem Diabetiker deshalb mehrfach.

Woran erkennt ein Diabetiker einen Magnesiummangel?

Magnesium ist an über 300 Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt. Ein Mangel macht sich deshalb besonders stark bemerkbar. Die typischen Anzeichen für einen Mangel sind: Muskelkrämpfe, Muskelverspannungen, Unruhe, Nervosität, Reizbarkeit, Kopfschmerzen, Migräne, Herzrhythmusstörungen und Schlafstörungen.
Um einen Magnesiummangel zu bestimmen, erfolgt die Messung der Magnesiumkonzentration im Blut. Jedoch kann auch bei normalen Magnesium Blutwerten eine Unterversorgung von Magnesium vorliegen, da der Körper einen Magnesiummangel im Blut ausgleicht, indem er Magnesium aus den Knochen freisetzt. Man sollte also zusätzlich zur Blutuntersuchung unbedingt auf die Signale achten!

Reduziert Magnesium das Diabetes-Risiko?

Studien konnten schon mehrfach belegen, dass ein zu niedriger Magnesiumspiegel im Blut ein stark erhöhtes Risiko für Typ-2 Diabetes darstellt. Ebenso konnte umgekehrt belegt werden, dass mit einer höheren Magnesiumzufuhr das Typ-2-Diabetes Risiko sinkt. Eine Analyse ergab ein um 15% vermindertes Diabetesrisiko je 100 mg zusätzlich verzehrtem Magnesium. Das heißt, Magnesium kann das Risiko von Diabetes senken!