Magnesium und Vitamin K

Oktober 23, 2014

Magnesiummangel als Stimmungskiller


In den kalten Jahreszeiten leiden viele Leute an verschiedenen Arten von Motivationsmagel. Dies kommt oft durch eine depressive Stimmung zu Stande. Dies kann an der andauernden Dunkelheit im Herbst und im Winter liegen, lässt sich jedoch meist auf einen Magnesiummangel zurückführen.

Magnesiummangel wirkt sich auf Stoffwechsel auswomen-188160_640

Der Hauptgrund, warum Magnesium für eine positive Grundstimmung im Körper unverzichtbar ist, ist das Magnesium an Stoffwechselprozessen beteiligt ist. Hier ist vor allem die Produktion des Botenstoffes Serotonin, welches besser als Glückshormon bekannt ist. Dieser Botenstoff wird auch häufig bei Antidepressiva berücksichtigt. Bei diesen Mitteln wird verhindert, dass das Gehirn das Hormon aufnimmt um somit einen höheren Sertoninspiegel aufrecht zu erhalten.

Jedoch können Sie einen Magnesiummangel im Keime ersticken. Dr. Jokar empfiehlt hier eine Tagesdosis von 350mg nicht zu unterschreiten. Jedoch kann durch auf Grund verschiedener Gründe nicht immer die empfohlene Menge verzehrt werden. Durch die Einnahme von Lebensmitteln wie Nüssen, Weizenkleie oder Sonnenblumenkernen können Sie Ihre Mahlzeit nicht nur geschmacklich auf ein neues Level bringen sondern auch Ihrem Körper Gutes tun und Ihr psychisches Wohlbefinden merkbar verbessern.

Norwegische Studie entdeckt Zusammenhang


Natürlich ist Magnesium keine Wunderwaffe gegen alle Arten von Depressionen und psychischen Krankheiten, da es viele Gründe für ein Unbehagen geben kann.

Jedoch haben erst neulich norwegische Wissenschaftler mit einer Umfrage den Zusammenhang von Magnesiummangel und Depressivität belegt. In dieser Studie wurden 5.000 Norweger*innen nach ihrem Essverhalten und möglichen psychischen Krankheiten ausführlich befragt. Dabei konnte festgestellt werden, dass mit zunehmenden magnesiumreichen Mahlzeiten, das Risiko einer psychischen Krankheit deutlich zurückgegangen sind.

Aus der Studie ging zudem hervor, dass ein zu geringer Magnesiumhaushalt im Vergleich zu mangelnder Bewegung bedrohlicher für das eigene Wohlempfinden und somit für depressives Verhalten ist. Zudem soll Magnesium auch gegen depressive Symptome bei Diabetikern, wobei deren Tagesdosis nach Empfehlung von Dr. Jokar um 100mg höher sein, also 450mg betragen sollte.